Wenn Sie die Leistung aus Ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung oder Grundfähigkeitenversicherung beantragen möchten, spielt der Prognosezeitraum eine wichtige Rolle.

Im Versicherungsvertragsgesetz  geht man von einer dauerhaften Prognose aus. Das heißt, dass die Berufsunfähigkeit voraussichtlich dauerhaft bestehen muss, damit Sie Ihre BU-Rente bekommen. Zum Glück haben fast alle besseren BU-Tarife diesen Zeitraum auf 6 Monate verkürzt. Bei den aktuellen Versicherungsbedingungen muss Ihr Arzt Ihnen also bestätigen, dass Sie durch eine Krankheit oder einen Unfall mindestens die nächsten sechs Monate nicht in der Lage sind Ihren letzten Beruf auszuüben.

Bei den Grundfähigkeitenversicherungen sieht das noch etwas anders aus. Einige Tarife verlangen einen Prognosezeitraum von 12 Monaten. Andere haben hier schon analog der Berufsunfähigkeitsversicherung gleichgezogen.

Was ist, wenn keine Prognose möglich ist?

Wenn der Arzt eine Berufsunfähigkeit über mindestens den Prognosezeitraum nicht einschätzen kann, kommt es darauf an, ob Ihr Vertrag ein fiktives Anerkenntnis möglich macht.