Der BU-Profi

Die Dialog Lebensversicherungs-AG präsentiert zum Februar 2024 eine neue Version Ihrer BU-Versicherung. Und da ich festgestellt habe, dass wir noch überhaupt nicht ein einziges Mal über diesen Versicherer mit Sitz in Augsburg geschrieben haben, nehme ich den neuen Tarif zur Berufsunfähigkeit nun zum Anlass dazu. Wir gucken mal, wie ausführlich das wird 🙂

Eine Frau nimmt einen Pokal von einem Mann entgegen

Sollen wir Ihnen das Thema näher erklären?

Falls Sie spezielle Fragen  haben, die in diesem Text nicht beantwortet werden können, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!

Wer ist die Dialog Lebensversicherung-AG?

Im Jahr 1972 wurde die Erste Augsburger Lebensversicherungs-Aktiengesellschaft in Augsburg gegründet. Bereits zwei Jahre später wurde das Unternehmen vom Deutschen Lloyd übernommen und gehörte damit bereits indirekt zur Generali Versicherungsgruppe.

1983 wurde die Augsburger Leben dann in Dialog Leben umbenannt. Der Fokus im Vertrieb über Versicherungsmakler sollte insbesondere über die Risikolebensversicherung laufen. Dies wurde später dann um die Berufsunfähigkeitsversicherung erweitert.

Seitdem war die Dialog Lebensversicherung aus eigener Sicht „Der Biometrie-Spezialist“ und konzentrierte sich seit dem Jahr 2003 ausschließlich auf den Versicherungsmakler-Markt.

Seitdem die Muttergesellschaft Generali ihr gesamtes Geschäftsmodell im Jahr 2019 komplett neu strukturiert hat und ausschließlich über den eigenen Ausschließlichkeitsvertrieb „DVAG“ vermittelt werden will, dient die Dialog Versicherung AG als Allsparten-Maklerversicherer. Von der Absicherung biometrischer Risiken bis hin zur Kfz-Versicherung hat der Versicherer jetzt alles im Programm.

So wurde aus einem ehemaligen Biometrie-Spezialist „DER Maklerversicherer“. So zumindest die Sicht der Augsburger.

Berufsunfähigkeitsversicherung Dialog: Wie gut sind die Basics?

Zwar gehört die Dialog-Versicherung zur Generali-Gruppe, qualitativ hat sie mit der Generali Berufsunfähigkeitsversicherung allerdings so gar nichts gemeinsam.

Und das ist in diesem Fall eine gute Nachricht!

Anders als die Versicherung des Mutterkonzerns erfüllt die Dialog in ihren Bedingungen schon einmal alle BU-Profi MUST HAVES.

Dazu gehört zum Beispiel der dauerhafte Verzicht auf die abstrakte Verweisung auch bei längerem Ausscheiden aus dem Berufsleben, eine klar definierte Lebensstellung bei der konkreten Verweisung, Versicherungsschutz bereits bei einfachem Kräfteverfall, eine Arztanordnungsklausel, die auf die Ausweitung auf einfache Maßnahmen verzichtet, weltweiter Versicherungsschutz, ein Verzicht auf die Anzeigepflicht gesundheitlicher Besserungen im Leistungsfall und einiges mehr.

Da die BU der „Mama“ Generali bereits bei diesen Kriterien deutlich schlechter abschneidet, steht für mich eines fest: theoretisch weiß man, wie es geht. Die Kunden der DVAG bekommen somit aus Sicht der Versicherung wissentlich schlechteren Versicherungsschutz zu höheren Beiträgen.
Aber das nur mal als Randnotiz, denn heute geht es um die Versicherungsbedingungen der Dialog.

Hohe Flexibilität bei den Beiträgen

Eine der Besonderheiten dieser Berufsunfähigkeitsversicherung ist die Wahl zwischen drei verschiedenen Beitragsmodellen.

Bei der SBU-Professional erhalten Sie das gängigste Modell des Marktes. Sie bekommen einen langfristig kalkulierten Tarifbeitrag, von dem noch die Überschüsse abgezogen werden.
Dieser Beitrag ist in jungen Jahren „zu hoch“ kalkuliert und bildet somit in der ersten Zeit eine so genannte Deckungsrückstellung. Diese wird im höheren Alter dafür verwendet, dass der Beitrag nicht steigen muss, wenn er eigentlich zu günstig im Verhältnis zum Risiko ist.

Neben der SBU-professional gibt es auch noch einen „Starter-Tarif„, die SBU-go-professional. Bei dieser Variante bezahlen Sie in den ersten fünf Jahren einen günstigeren Preis.
Ab dem 6. Jahr verdoppelt sich dieser dann allerdings und liegt dann für die restliche Laufzeit knapp 10% über dem dauerhaften Beitrag im SBU-Professional.

So einen Tarif gibt es ebenfalls bereits mehrfach am Markt, wobei mir der deutliche einmalige Sprung hierbei etwas zu „krass“ ist. Aus der Praxis ist es für viele Kundinnen und Kunden leichter, wenn die Erhöhung weniger steil ist (sich zum Beispiel über fünf Jahre stufenweise erhöht) oder insgesamt nicht so hoch ausfällt.

Die Dialog Berufsunfähigkeitsversicherung bietet mit der SBU-Solution noch eine dritte Möglichkeit. Bei dieser Variante ist die Versicherungsprämie von Beginn an vollständig am Risiko orientiert.
Das bedeutet, dass der Preis für die Berufsunfähigkeitsversicherung ab Beginn jährlich entsprechend dem erhöhten Risiko steigt.

Um diese drei Modelle zu verdeutlichen, haben wir ein Angebot für einen Biologiestudenten gerechnet, der den Vertrag zu seinem 25. Lebensjahr abschließt und eine BU-Rente von 2.000,- Euro bis zu seinem 67. Lebensjahr versichern möchte.

Im dauerhaft konstanten Tarif beträgt der Tarifbeitrag 124,55 Euro im Monat. Der zu zahlende Nettobeitrag liegt bei 83,45 Euro.

Entscheiden Sie sich für den Starter-Tarif, bezahlen Sie in den ersten fünf Jahren 54,02 Euro und ab dem sechsten Jahr 89,69 Euro pro Monat.

Im SBU-solution starten Sie hingegen mit günstigen 43,42 Euro. Erst nach 10 Jahren haben Sie die 50,- Euro Grenze überschritten. Ab Anfang / Mitte 40 steigt der Beitrag analog dem Risiko berufsunfähig zu werden deutlich an. Nach 35 Jahren, also zum 50. Lebensjahr, haben Sie den höchsten Beitragsstand erreicht. Hier ist das Risiko hoch und es sind noch einige Jahre, die im Leistungsfall gezahlt werden müssen.

Insgesamt ist die SBU-Solution damit eine schöne Idee, allerdings sind auch die 204,- Euro pro Monat eine große Stange Geld. Klar, in 35 Jahren ist der Wert des Geldes ein anderer, aber wir haben in diesem Rechenbeispiel auch noch keine Dynamik zum Inflationsausgleich eingerechnet.

Tun wir das und rechnen eine jährliche Dynamik von 3 % rein, beträgt Ihr Zahlbetrag nach 35 Jahren knappe 500,- Euro.

Auch wenn wir hiervon den Wertverlust abziehen müssen, ist das schon ganz schön viel Geld jeden Monat.

Meiner persönlichen Meinung nach ist das deswegen riskant, weil die meisten Kunden solch eine Berufsunfähigkeitsrente dann rein aus dem Aspekt des günstigen Preises in der ersten Phase abschließen.

Die zunehmenden Preissteigerungen könnten den einen oder anderen dazu bewegen, diesen wichtigen Schutz genau in der Phase im Leben zu kündigen, wenn die Wahrscheinlichkeit für den Leistungsfall am höchsten ist.

Auch wenn ich der Dialog Versicherung nicht unterstellen möchte, dass sie darauf spekulieren – es wird den Aktuaren sehr wohl bewusst sein.

Wie können Sie die Rente anpassen?

Ihr Leben verändert sich. BU-Tarife werden über viele Jahrzehnte abgeschlossen.

Genau deswegen sollten Sie darauf achten, dass die BU-Rente auf jeden Fall ohne erneute Gesundheitsprüfung erhöht werden kann. Noch besser ist es, wenn gar keine Fragen zum Risiko gestellt werden.

Damit müssen Sie auch keine Angaben zu einem veränderten Rauchverhalten, zu neuen Hobbys und einem eventuell veränderten Beruf machen. So macht es der Versicherer aus Augsburg.

Es gibt dabei leider ein großes Manko: Die Leistung lässt sich, ausgehend von der anfänglichen Rente, um maximal 100 % erhöhen.
Wer mit 1.500,- Euro startet, kann somit nicht über 3.000,- Euro nachversichern.

Zusätzlich gibt es ein Limit bei 4.000,- Euro Monatsrente. Bei einer Berufsunfähigkeitsrente von über 2.000,- Euro zu Beginn, ist dies der limitierende Faktor, der dann gar keine Verdopplung ermöglicht.

Auch über die Dynamik ist leider bei einer Gesamtrente von 5.000,- Euro pro Monat Schluss.

Wir können festhalten, dass die Dialog Berufsunfähigkeitsversicherung nicht für junge Versicherte geeignet ist und auch nicht für Berufe, in denen Sie in 20 – 30 Jahren mehr als 5.000,- Euro netto verdienen.

Fairerweise kann man sagen, dass die Dialog Berufsunfähigkeitsversicherung nicht die Einzige am Markt ist, die in der Erhöhung viel Verbesserungspotential hat.
Auch andere, sonst sehr gute Versicherungen gegen Berufsunfähigkeit, wie die Condor, die Hannoversche und die Nürnberger haben Grenzen von 5.000,- Euro oder 6.000,- Euro Monatsrente in Ihren Bedingungen stehen.

Im Vergleich zur Dialog eignen sich diese dann aber noch im Rahmen einer Aufteilung auf mehrere BU-Versicherungen. Hier scheidet die Dialog Lebensversicherung aus, weil die BU-Leistung durch die Nachversicherung maximal verdoppelt werden kann.

Damit stößt diese Versicherung in der Anpassbarkeit schnell an (geringe) Grenzen und eignet sich insbesondere nicht für eine Tätigkeit, in der heute oder in Zukunft viel Geld verdient wird.

Zum Beispiel sollten Softwareentwickler, Ärzte, Architekten, Ingenieure, Steuerberater, Rechtsanwälte, Unternehmensberater und Co. lieber ein anderes Unternehmen suchen.

Optionale Bausteine und Klauseln in der Berufsunfähigkeit der Dialog

Die Qualität eines BU-Vertrags zeigt sich gerade auch darin, welche vereinfachten Zugänge zur Rente mir der Versicherer bietet, was ich im Leistungsfall alles beachten und auch welche Veränderungen ich während der Laufzeit melden muss.

Jetzt auch mit Dienstunfähigkeitsklausel

Besonders auffällig ist, dass der Anbieter aus Augsburg jetzt auch eine Dienstunfähigkeitsklausel (DU-Klausel) im Vertragswerk enthalten hat.

Diese richtet sich dabei logischerweise an Beamte auf Lebenszeit…

… und auch an Beamte auf Widerruf und Probe.

Insgesamt gefällt mir diese Regelung sehr gut, weil sie alle Beamten Stadien einschließt und auch in der Qualität gut ist.
So muss die Versetzung in den Ruhestand nicht „ausschließlich“ aus gesundheitlichen Gründen sein und die Leistung wird so lange erbracht, wie ein laufendes Ruhegehalt nachgewiesen werden kann.

So bietet sich aus meiner Sicht eine weitere Alternative für Verwaltungsbeamte und Lehrer. Auch deswegen, weil bei verbeamteten Tätigkeiten die Nachversicherungsgarantien in der Höhe nicht so entscheidend sind, wie bei Selbstständigen, Freiberuflern und Angestellten.

Nichtraucher aufpassen!

Rauchen und ein gesunder Lebensstil passen nicht gut zusammen.

Der Griff zu Tabakwaren, Zigaretten und auch E-Zigaretten erhöht das Risiko an Herz-Kreislauf-Erkrankungen und auch an Krebs zu erkranken deutlich.

Schon seit vielen Jahren zahlen Kundinnen und Kunden in der Risikolebensversicherung deshalb fast das Doppelte im Vergleich zu Nichtrauchern.

Und auch in der Berufsunfähigkeitsversicherung ist mittlerweile bei fast allen Versicherern ein Raucher Zuschlag eingeführt worden, da das Risiko auch hier deutlich erhöht ist.

Die Risikoprüfung wird dabei beim Abschluss der Versicherung vorgenommen und gegebenenfalls bei Nutzung der Nachversicherung, wenn hierbei nur auf die Gesundheitsprüfung verzichtet wird.

Die Dialog hat darüber hinaus in ihren Versicherungsbedingungen eine weitere Klausel, bei der Sie aufpassen müssen.

Wenn Sie bei der Antragstellung auf Berufsunfähigkeitsschutz nicht rauchen und später einmal zum Raucher werden, müssen Sie dies bei der Dialog Berufsunfähigkeitsversicherung von sich aus melden.

Die Versicherung stuft Sie dann in den Rauchertarif ein und Sie zahlen mehr Beiträge.

Das könnte schon ärgerlich werden. Noch schlimmer kommt es allerdings, wenn Sie an diese Meldepflicht nicht denken. Im Leistungsfall wird die BU-Rente dann nämlich entsprechend gekürzt. Und das kann für Sie eine deutlich verschlechterte Absicherung bedeuten.

Solche Meldepflichten sind weder fair dem Kunden gegenüber noch zeitgemäß. Ich vermute, dass selbst viele Versicherungsmakler in ihrer Beratung nicht über diesen Passus aufklären. Und selbst wenn, wie wahrscheinlich ist es, dass Sie in diesem Fall daran denken?
Und genau dann stellt sich mir die Frage: warum einen Vertrag bei der Dialog, wenn es sehr gute Alternativen gibt?

Verzicht auf künftige Beitragserhöhungen

Bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung gibt es in der Regel einen Nettobeitrag und einen Tarifbeitrag. Das sich der Zahlbeitrag erhöhen kann, wissen viele.

Wenigen Versicherten ist allerdings bewusst, dass nach Paragraph 163 des VVG auch eine weitere Steigerung erfolgen kann. Nämlich dann, wenn sich Umstände ergeben, die dafür sorgen, dass die Versicherung das Risiko mit den bisherigen Prämien (auch nicht mit dem Tarifbeitrag) mehr stemmen kann.

Hier bietet die Dialog Lebensversicherung Ihnen einen Zusatzbaustein an, der genau das verhindert: den Verzicht auf die Anwendung des §163 VVG.

Dies ist im Jahr 2024 wirklich fast ein Alleinstellungsmerkmal geworden, da es nur noch sehr wenige andere Unternehmen gibt, die auf diese Möglichkeit in ihren Versicherungsbedingungen verzichten.

Bausteine sind für jeden Bedarf dabei

Auch ansonsten findet jeder Versicherte bei diesem Anbieter seine gewünschte Zusatzleistung.

Neben der Arbeitsunfähigkeitsklausel (AU-Klausel) kann eine garantierte Rentensteigerung im Rentenbezug von sogar bis zu 5 Prozent eingeschlossen werden. Zum Vergleich: bei den meisten Versicherungsbedingungen sind maximal 3 Prozent möglich.

Sie können auch vereinbaren, dass Sie zum Ablauf der BU eine Pflegerente ohne neue Gesundheitsfragen abschließen können, dass Sie im Fall von schweren Erkrankungen eine Einmalleistung erhalten und Sie bei erstmaliger Berufsunfähigkeit 12 Monatsrenten zusätzlich in einer Summe erhalten (ähnlich dem Cash+ der Baloise).

An dieser Stelle einmal ein Kompliment an die Dialog Versicherung, denn somit lässt sich wirklich für jeden Bedarf ein individuelles Angebot erarbeiten.

Fazit zur Berufsunfähigkeitsversicherung der Dialog Lebensversicherung-AG

Die Augsburger haben aus meiner Sicht nach wie vor einen guten Tarif.

Die Versicherungsbedingungen sind insgesamt gut, die BU-Profi MUST HAVES sind allesamt erfüllt. Bei Schülern und Azubi haben wir gute Regelungen.

Mit der ordentlich gelösten Dienstunfähigkeitsklausel eröffnet sich mit den Verwaltungsbeamten nun eine weitere Zielgruppe.

Auch die Flexibilität in der Beitragsgestaltung und bei den Zusatzbausteinen gefällt mir sehr gut. Hier kann ich als Versicherungsmakler wirklich jedem Versicherten eine individuell angepasste Lösung bieten.

Insgesamt könnte man der Dialog Lebensversicherung also eigentlich ein gutes Zeugnis ausstellen.

„Eigentlich“, denn leider stehen auf der anderen Seite aus meiner Sicht zu viele Schwächen. Darunter die Mitteilungspflicht beim Wechsel vom Nichtraucher zum Raucher – insbesondere mit der Konsequenz einer Kürzung der Leistung bei Berufsunfähigkeit – und auch die fehlende Erhöhung der Leistung im Rahmen der Nachversicherungsgarantien und der Beitragsdynamik.

Gerade weil es am Markt mehrere Tarife gibt, die hier wesentlich besser aufgestellt sind und andere Punkte ebenfalls erfüllen, fehlen mir die nötigen Argumente, um nach dieser Berufsunfähigkeitsversicherung zu greifen.

Aber man weiß ja nie, ob sich das noch eines Tages ändert, denn die Dialog Lebensversicherung-AG ist aus meiner Sicht auf einem guten Weg.

4 Kommentare

  1. Lutz Gronemeyer

    Hallo Herr Lehberg, Danke für die ausführliche Beschreibung, denn die Sichtweise unserer Vertriebspartner ist uns sehr wichtig. Daher nehmen wir uns Ihr Fazit gerne zu Herzen und werden die „wunden Punkte“ angehen.
    Eines habe ich nicht ganz verstanden: Sie schreiben oben „Die Risikoprüfung wird dabei beim Abschluss der Versicherung vorgenommen und gegebenenfalls bei Nutzung der Nachversicherung, wenn hierbei nur auf die Gesundheitsprüfung verzichtet wird.“ Dabei verzichten wir in unseren AVB (§ 11 ABsBu 02.2024) bei der Nachversicherung explizit auf eine erneute Risikoprüfung, d.h. auf alle Punkte, die neben der Gesundheitsprüfung infrage kommen könnten (Rauchverhalten, Beruf, BMI, Sportarten etc.). Könnten Sie sich bitte das nochmal genau anschauen, damit hier kein falscher Eindruck entsteht.

    Antworten
    • GuidoLehberg

      Hallo Herr Gronemeyer,
      es freut mich immer, wenn Versicherer Kritik nicht persönlich nehmen, sondern vielmehr als Ansporn für Verbesserungen nutzen. Davon profitieren am Ende alle: Versicherer, Vermittler und vor allem die Kundinnen und Kunden.

      Zu Ihrer Anmerkung bezüglich der Risikoprüfung VS Gesundheitsprüfung zitiere ich aus meinem Blog oben:

      „Genau deswegen sollten Sie darauf achten, dass die BU-Rente auf jeden Fall ohne erneute Gesundheitsprüfung erhöht werden kann. Noch besser ist es, wenn gar keine Fragen zum Risiko gestellt werden.

      Damit müssen Sie auch keine Angaben zu einem veränderten Rauchverhalten, zu neuen Hobbys und einem eventuell veränderten Beruf machen. So macht es der Versicherer aus Augsburg

      Antworten
    • GuidoLehberg

      Das ist gut, wenn sich der Beitrag nicht ändert und vor allem, dass Sie daran gedacht haben.

      Antworten
  2. Alain Oberdörfer

    Zum Thema Rauchen: der BU-Vertrag meiner Frau (Generali, jetzt Proxalto) enthält auch so eine Klausel. Als sie mit dem Rauchen anfing, haben wir das gemeldet. Der Beitrag hat sich dadurch nicht geändert. Diese Information gab es schriftlich.
    Trotzdem ist so eine Klausel eine echte Falle, da im Zweifelsfall weniger BU-Rente gezahlt wird.

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