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Berufsunfähigkeitsversicherung Geld zurück Garantie

Stellen Sie Sich einmal vor Sie schließen eine Berufsunfähigkeitsversicherung ab. Sie haben damit Ihre Existenz gesichert wenn Sie einmal durch eine Erkrankung oder einen Unfall nicht mehr in Ihrem Beruf weiterarbeiten können.

Das Besondere: Wenn Sie Ihre Versicherung nie in Anspruch nehmen mussten, bekommen Sie alle Ihre eingezahlten Beiträge wieder zurück.

Und wissen Sie, was das Beste an dieser Geschichte ist? Die Berufsunfähigkeitsversicherung mit „Geld-zurück-Garantie“ gibt es sogar.

Absicherung durch die Gemeinschaft

Eigentlich funktioniert eine Versicherung ganz simpel:

Eine große Gruppe von Personen zahlt einen Versicherungsbeitrag in einen gemeinsamen Topf. Diesen Topf nennt man Kollektiv.

Wenn jemand aus dieser Gruppe einen Schaden hat, der so groß ist, dass er ihn selbst nicht bezahlen kann, dann darf er sich aus diesem Topf voller Geld bedienen.

Wie hoch der Beitrag der einzelnen Personen sein muss hängt nun von ein paar Faktoren ab. Zum Beispiel ist es wichtig zu wissen, wie teuer ein möglicher Schaden werden kann. Auch die Wahrscheinlichkeit, dass es zum Schaden kommt, spielt eine entscheidende Rolle. Je öfter der Fall der Fälle eintritt und je teurer dieser werden kann, je teurer muss somit auch der Beitrag sein, den jeder leisten muss.

In der Praxis ist es dann doch nicht mehr ganz so simpel, denn bei einer Versicherung müssen auch Menschen arbeiten, die die Versicherungsverträge verwalten. Da keiner gerne umsonst arbeitet und zum arbeiten auch Büroräume (im besten Fall im Winter beheizt) zur Verfügung stehen müssen, kommen also noch ein paar Kosten dazu. Auch diese müssen aus dem Topf entnommen werden.

Berufsunfähigkeitsversicherung mit „Geld-zurück-Garantie“?

Berufsunfähigkeitsversicherungen gehören neben Kfz- und Krankenversicherungen unbestritten zu den teureren Policen.

Das liegt zum einen daran, dass die Wahrscheinlichkeit, dass Sie berufsunfähig werden, sehr hoch ist. Zusätzlich ist auch die Höhe der Leistung bei dieser Versicherungsart sehr hoch.

Stellen Sie Sich einmal vor Sie haben eine BU-Rente in Höhe von 2.000,- Euro abgesichert und können die nächsten 10 Jahre Ihren letzten Beruf nicht mehr ausüben.

Sie bekommen dann 240.000,- Euro ausgezahlt!

Eine Absicherung in dieser Höhe kostet aber, je nach Beruf, gerne um die 100,- Euro im Monat. Passiert Ihnen also nichts, haben Sie in 10 Jahren 12.000,- Euro an die Versicherung gezahlt.

Wie tolle wäre es denn, wenn Sie die Sicherheit haben, dass Sie im Fall der Fälle 240.000,- Euro BU-Renten erhalten, wenn Ihnen aber nichts passiert bekommen Sie die 12.000,- Euro auch wieder zurück?

Genau damit werben nämlich immer wieder Versicherungsgesellschaften, Versicherungsmakler und Versicherungsvertreter.

(Wie) kann so etwas funktionieren?

Sie fragen Sich vielleicht schon ein wenig länger, wie so etwas funktionieren soll.

Denn wenn jeder, dem nichts passiert, sein Geld zurück bekommen würde ist nichts mehr im Topf für diejenigen, die es brauchen.

Es wäre ja noch nicht einmal Geld da um die Kosten der Versicherungsgesellschaft für Personal, Büroräume, Vertrieb usw. zu decken.

So kann eine Versicherung also nicht funktioieren.

 

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Also alles Betrug? – Nein, aber

Der Beitrag einer Berufsunfähigkeitsversicherung wird anhand der Wahrscheinlichkeit kalkuliert, dass die Versicherte Person in diesem bestimmten Beruf berufsunfähig wird.

Da aber auch ein Aktuar – das ist die Person, die diese Tarife kalkuliert – nicht in die Zukunft sehen kann, baut er vorsichtshalber eine Art Sicherheitsabschlag bzw. Sicherheitspuffer ein. Er tut also so, als wenn mehr Menschen die BU-Rente bekommen als anzunehmen ist.

Da zum Glück aber nicht jeder, der sich versichert hat, seine BU-Leistung in Anspruch nehmen muss, entsteht ein Gewinn. Diesen Gewinn darf sich die Versicherungsgesellschaft aber nicht einstecken, sondern muss mindestens 90% davon an seine Kunden als Risikoüberschuss ausschütten.

Und hier liegt auch schon der Schlüssel zum Geheimnis: dieser Gewinn wird von der Versicherungsgesellschaft nicht direkt an den Kunden Monat für Monat wieder ausgezahlt, sondern in einen Investmentfonds inverstiert. Hier sammelt sich das Geld an und profitiert von der Fondsentwicklung.

Wenn die Versicherung am Ende ausläuft ohne, dass Sie einmal berufsunfähig gewesen sind, haben Sie hier also das Fondsvermögen, das Ihnen in einer Summe ausgezahlt wird. Wenn sich der Fonds gut entwickelt hat, kann dieses Kapital gut und gerne die Höhe aller Beiträge haben, die Sie gezahlt haben.

So haben wir also die Berufsunfähigkeitsversicherung mit „Geld-zurück-Garantie“ kreiert!

Der Vorteil der Berufsunfähigkeitsversicherung mit „Geld-zurück-Garantie“

Hinter diesem Modell steckt also nichts Besonderes.

Vielleicht fragen Sie Sich an dieser Stelle auch, was denn mit den anderen Tarifen ist, bei denen es kein Geld zurück gibt. Steckt sich die Versicherung hierbei die Gewinne selbst ein?

Nein! In irgendeiner Art und Weise müssen Sie an den Überschüssen beteiligt werden. Neben der Anlage in Investmentfonds gibt es noch die Möglichkeit einen reduzierten Beitrag zu zahlen.

Wenn Ihr Beitrag zum Beispiel bei 100, Euro liegt, zahlen Sie nur 70,- Euro. Die Differenz sind die Risikogewinne.

Sie können also durchaus diese Differenz auch selbstständig anlegen.

Es gibt aber doch noch einen Vorteil, wenn die Versicherung diese Gewinne für Sie anlegt: die Auszahlung am Ende ist komplett steuerfrei für Sie!

Mein Fazit

Zum Schluss lässt sich für mich zusammenfassen, dass die Idee der Berufsunfähigkeitsversicherung mit „Geld-zurück-Garantie“ viel Marketing ist.

Allerdings lassen sich durchaus einige Vorteile aufzählen wie die Steuerfreiheit bei Auszahlung.

Wenn Sie wissen möchten, welche Art der Berufsunfähigkeitsversicherung sich besonders für Sie lohnt, dann Fragen Sich mich doch einfach. Den schnellsten und einfachsten Weg dazu finden Sie hier!

 

Höhe Berufsunfähigkeitsrente

Vielleicht kennst Du das: Du beschäftigst Dich mit dem Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung und überlegst nun wie hoch eigentlich Deine abzusichernde Rente sein sollte.

Oder Du hast bereits vor ein paar Jahren eine BU-Police abgeschlossen und fragst Dich jetzt, ob die dort vereinbarte Rentenhöhe noch angemessen ist.

Wenn Du Dich zu einen dieser beiden Personengruppen zählst, dann bist Du in guter Gesellschaft, denn die Rentenhöhe und die Ausgestaltung der Berufsunfähigkeitsversicherung werden in der Praxis häufig leider vollkommen an der Realität vorbei getroffen. Darum möchte ich Dir hier ein paar Hilfestellungen mit auf den Weg geben, wie Du die für Dich passende Absicherungshöhe ermitteln kannst.

Jeder sollte eine BU haben

Du hast sicherlich schon einmal davon gehört, dass sämtliche Politiker und auch Verbraucherschützer zum Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung raten. Die Aussage „jeder sollte eine BU haben“ gilt für mich aber auch je Person und nicht je Haushalt.

In der Realität kommt es nämlich häufig vor, dass der Familienversorger einen BU-Vertrag besitzt, der jeweils andere verzichtet jedoch auf eine Absicherung.

Dabei gehe ich jetzt einmal davon aus, dass die meisten, die aktuell nicht den Hauptversorger stellen, andere wichtige Aufgaben, wie zum Beispiel die Kindererziehung oder den Haushalt, übernehmen.

Jetzt stell Dir dabei eine klassische Familiensituation vor:

Der Vater geht arbeiten und verdient beispielsweise 2.500,- Euro im Monat. Die Mutter bleibt zu Hause und kümmert sich (eventuelle auch nur vorübergehend) um die Kinder und den Haushalt. Was passiert wohl, wenn die Mutter schwer erkrankt oder verunglückt? Wer regelt nun den Haushatlt? Wer kümmert sich um die Kinder?

Auch in so einer Situation sollte eine ausreichende Absicherung getroffen sein, damit der Vater letztendlich nicht „gezwungen“ wird in seinem Job runter zu fahren. Immerhin hängt die Familie ja an seinem Einkommen.

Zurück ins das Berufsleben?

Neben dem oben genannten Risiko besteht in vielen Familien auch der Plan oder Wunsch, dass beide Elternteile nach der Elternzeit wieder arbeiten gehen. Auch unter diesem Aspekt ist es vollkommen logisch, dass beide eine entsprechende Absicherung benötigen.

Wenn Elternzeit für Dich ein Thema ist, solltest Du bei dem Abschluss einer BU-Versicherung außerdem darauf achten, dass auch während des Ausscheidens aus dem Berufsleben weiterhin Versicherungsschutz für Deine zuletzt ausgeübte Tätigkeit und Lebensstellung vereinbart ist. In einigen Policen kann in so einem Fall nämlich abstrakt verwiesen werden.

Bis zu 80% des Nettoeinkommens

So lautet eine allgemeine Empfehlung und auch viele Versicherungsgesellschaften versichern maximal bis zu diesen 80% des Nettoeinkommens. Auf den ersten Blick scheint diese Höhe in vielen Fällen auch auszureichen.

Allerdings solltest Du für Dich folgende Fragen beantworten.

Zum einen natürlich, ob Du von heute auf morgen einfach so von 20% weniger Einkommen leben kannst. Aus meiner Sicht ist die Einkommenskürzung von 1/5 nämlich sehr hoch.

Wenn Du diese Grundsatzfrage für Dich abklären konntest, kannst Du Dir weiter die Frage stellen, ob und wie Deine Berufsunfähigkeitsrente zu versteuern ist. Die Höhe des zu versteuernden Anteils hängt nämlich stark davon ab mit wie vielen Jahren Du berufsunfähig wirst. Je früher, desto höher ist der sogenannte Ertragsanteil. Dieser beschreibt die Höhe des zu versteuernden Anteils Deiner Rente.

Je nach Deiner persönlichen Situation kann es also passieren, dass Du Deine Rente versteuern musst und somit weniger behalten darfst.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass wir hier von eine privaten Berufsunfähigkeitsversicherung reden. Wenn Du den Vertrag über eine betriebliche Altersvorsorge oder im Rahmen einer Basis- / Rürup-Rente abgeschlossen hast, muss die Rente voll versteuert werden. Es bleibt dann definitiv wesentlich weniger übrig.

Wer zahlt Deine gesetzliche Rentenversicherung?

Wenn Du als Angestellter berufsunfähig wirst, zahlt Dein Arbeitgeber Dir auch kein Gehalt mehr. In der Folge fallen auch keine weiteren Beiträge für Deine gesetzliche Rentenversicherung an. Diese immerhin 18,6% (Stand 2018) von Deinem Bruttoeinkommen (bis zu 78.000,- Euro jährlichem Bruttoeinkommen in 2018) fehlen Dir somit.

In der Folge wird Deine gesetzliche Rente also geringer ausfallen als geplant.

Je länger Deine Berufsunfähigkeit dauert, desto deutlicher wirst Du es später bemerken: schon eine Berufsunfähigkeit von 10 Jahren führt zu einer Rentenminderung von rund 25%.

Für Dich kann es daher im Fall der Fälle sehr wichtig sein, dass Du in der Lage bist aus Deiner Berufsunfähigkeitsrente auch noch einmal eine zusätzliche Altersvorsorge aufzubauen.

Krankenversicherungsbeitrag berücksichtigen

Auch die Krankenversicherung spielt bei der Rentenermittlung eine Rolle, denn auch im Fall einer Berufsunfähigkeit musst Du natürlich krankenversichert sein.

Da dieses Thema sehr umfangreich ist und in den Bereich der Rechtsberatung übergehen kann, empfehle ich Dir im Fall der Fälle die Beratung durch einen Rentenberater.

Bei der Frage nach der für Dich optimalen Absicherungshöhe solltest Du diese überlegung jedoch schon einmal berücksichtigen und in die Rentenhöhe einpreisen.

Versicher Dich nicht „arm“

Wenn Du Dir einmal den aktuellen Armutsbericht für das Jahr 2018 ansiehst, stellst Du fest, dass Singles mit einem Nettoeinkommen von unter 781,- Euro im Monat als Arm gelten. Bei Paaren sind es mit 1.171,- Euro etwas weniger als das Doppelte.

Ergo ist es also sinnvoll und wichtig bei der Überlegung nach der passenden Höhe Deiner Berufsunfähigkeitsversicherung nach Abzug von möglichen Aufwendungen für Steuer, Rente und Krankenversicherung, niemals unter diese Armutsgrenze zu gelangen. Stehen Dir nämlich keine weiteren Einkünfte zu, wie zum Beispiel eine Erwerbsminderungsrente, musst Du von diesem Geld leben können. Kannst Du das nicht und wirst früher oder später auf Arbeitslosengeld II (Hartz 4) angewiesen sein, wird die Sozialhilfe mit Deiner BU-Rente verrechnet.

Dann hättest Du also Geld für eine Versicherung bezahlt, die Dir unterm Strich nichts bringt.

Besonderheiten bei Azubis, Schülern und Studenten

Wenn Du noch über kein eigenes oder nur ein sehr geringes Einkommen verfügst, weil Du Azubi, Schüler oder Student bist, dann liegt die „Versuchung“ nahe auch nur eine sehr geringe Rentenhöhe zu wählen.

Bedenke hierbei aber, dass eine Berufsunfähigkeit im Zweifelsfall auch dauerhaft sein kann und Du von diesem „Einkommen“ eine ganze Weile lang leben musst und Du Dir parallel auch noch eine Vorsorge für die „Ablösung“ zum 67. Lebensjahr finanzieren solltest.

Daher empfehle ich bei der Höhe der BU-Rente, dass Du Dich an dem möglichen Einkommen nach Deiner Ausbildung orientierst. Scheitern kann dies Vorhaben aber an den Versicherungsgesellschaften selbst. Nur wenige Anbieter bieten für Azubis, Schüler und Studenten eine Rentenhöhe von über 1.000,- Euro im Monat an. Da heißt es Augen auf und vergleichen.

 

Wenn Du bei der Wahl der Rentenhöhe und der Auswahl der für Dich passenden Berufsunfähigkeitsversicherung auf Nummer Sicher gehen möchtest, dann drück einfach den Button hier und lass Dich von mir beraten.

 

Ja, ich möchte mich jetzt beraten lassen!

 

 

 

 

 

 

Berufsunfähigkeitsversicherung für Studenten

Stellst Du Dir beim lesen der Überschrift schon die Frage, ob Du als Student überhaupt eine Berufsunfähigkeitsversicherung brauchst? Dann solltest Du Dir unbedingt vorab meinen Artikel „Ist eine BU-Versicherung für Studenten sinnvoll?“ durchlesen. Damit erhältst Du das nötige Basis-Wissen zum verstehen dieses Artikels.

Wie ist Deine persönliche Situation?

Bevor wir uns mit der passenden Berufsunfähigkeitsversicherung für Studenten beschäftigen, sollten wir erst einmal prüfen welchen Status Du hast.

Liegt Dein Studienbeginn noch vor Dir und Du willst erst zum kommenden Semester oder sogar später ins Studium einsteigen? Oder bist Du bereits Mitten im Studium?

Im zweiten Fall stellt sich die Frage wie lange Du voraussichtlich noch studieren wirst: Stehst Du kurz vor dem Bachelor oder Master?

Und wenn ja, wie geht es danach für Dich weiter?

Diese Fragen nach Deiner Situation ist deswegen so wichtig, weil eine Berufsunfähigkeitsversicherung stets eine auf Dauer angelegte Tätigkeit absichert. Da ein Studium aber niemals auf Dauer ist (ok, es gibt hier Ausnahmen 🙂 ), bedarf es speziellen Regelungen im Bedingungswerk einer BU-Versicherung.

Sonst bist Du als Student nicht richtig versichert.

Dafür spielt natürlich der Zeitraum, wie lange Dein Studium noch läuft, eine wichtige Rolle.

Stehst Du kurz vor dem Abschluss und strebst danach eine auf Dauer angelegte Tätigkeit an, ist eine spezielle Klausel nicht mehr zwingend so wichtig.

Du hast es ja fast geschafft. Das Risiko als Student krank zu werden oder zu verunglücken ist somit recht gering.

Anders sieht es natürlich aus, wenn Dein Studium noch einen gewissen Abschnitt in Deinem künftigen Leben einnimmt.

Was ist versichert?

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung definiert den „zuletzt ausgeübten Beruf wie er ohne gesundheitliche Einschränkungen ausgestaltet gewesen ist“ als versichert.

Wie wir oben schon geklärt haben, ist das Studium keine auf Dauer angelegte Tätigkeit, mit der der Lebensunterhalt bestritten wird, und gilt somit nicht automatisch als versichert.

Das gilt übrigens unabhängig davon, ob die Versicherungsgesellschaft Dir einen Vertrag anbietet oder nicht. Der im Antrag angegebene „Beruf“ als Student dient nämlich ausschließlich der Preisfindung.

Es geht an dieser Stelle also nur um den Preis und nicht um den Versicherungsschutz.

Damit Du auch als Student schon Versicherungsschutz bekommst, bedarf es einer gesonderten Klausel in den Verischerungsbedingungen, die den Studenten als Beruf definiert.

Was sollte in einer Studentenklausel stehen?

Viele Versicherungsgesellschaften brüsten sich damit, auch für Studenten Versicherungsschutz zu bieten.

Allerdings sind die Definitionen am Markt höchst unterschiedlich.

Die Alte Leipziger oder die LV1871 erkennen zum Beispiel die Tätigkeit des Studenten als Beruf im Sinne der Versicherungsbedingungen an. Im Leistungsfall wird also so getan, als wenn das Studium eine auf Dauer angelegte Tätigkeit wäre, mit der der Lebensunterhalt bestritten wird.

Die LV1871 stellt zudem klar, dass sie Dich im Falle einer Berufsunfähigkeit nicht auf einen anderen Studiengang verweisen kann.

Das klingt schon einmal sehr gut. Es gibt aber sogar Anbieter und Tarife, die noch besser für Dich sein können.

Zum Beispiel gilt beim HDI das Mindestanforderungsprofil des Berufes versichert, der dem angestrebten Studienabschluss entspricht. Der Versicherungsschutz geht also über die Fähigkeit, das Studium fortzuführen, hinaus und sichert bereits den Abschluss des Studiums mit ab.

„Nur“ eine Klausel im Gesamtpaket!?

Bei der Auswahl einer Berufsunfähigkeitsversicherung für Studenten kommt es, wie Du vielleicht schon ahnst, auf das „Gesamtpaket“ der Versicherungsbedingungen an.

Neben der speziellen Regelung für Studenten könnten für Dich ebenfalls sehr interessant bzw. wichtig sein:

  • Erhöhung der versicherten Rente nach Abschluss des Studiums ohne Risikofragen (anstelle nur ohne Gesundheitsfragen)
  • spezielle Klauseln für Beamte / Dienstunfähigkeitsklausel (z.B. wenn Du auf Lehramt studierst)
  • spezielle Klauseln für Berufe in der Nahrungsmittelindustrie oder Medizin (z.B. eine Infektionsklausel)
  • kannst Du auf eine andere Berufstätigkeit verwiesen werden und welche Regeln gelten dafür?
  • wie ist die Erstprüfung (Du meldest an, dass Du berufsunfähig bist) gestaltet?
  • wie ist die Nachprüfung (die Versicherung prüft, ob Du noch immer berufsunfähig bist) formuliert?
  • Welche medizinischen Behandlungen oder Maßnahmen kann die Versicherung von Dir verlagen, wenn Du berufsunfähig bist?
  • und einiges mehr

Die Entscheidung ist am Ende immer ein Einzelfall – Deiner!

Keiner meiner Kunden ist wie der andere, denn jeder bringt andere Voraussetzungen, Wünsche und Ziele mit. Während einige meiner Kunden schon sehr genau wissen was sie nach dem Studium einmal beruflich machen werden, ist es für manach andere noch eine „alles ist später offen“- Situation. 

Hinzu kommt, dass jeder eine andere gesundheitliche Vorgeschichte mitbringt, die es zu prüfen gilt und die durchaus zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen bei den einzelnen Versicherungen führen können.

So kann Dein vermeintlich am besten passender Anbieter durch diverse Vorerkrankungen den Versicherungsschutz durch Zuschläge, Ausschlussklauseln oder gar eine Ablehnung deutlich unattraktiver machen.

Berufsunfähigkeitsversicherung für Studenten – lass Dich beraten

Du siehst: es ist gar nicht so leicht, den zu Dir passenden Versicherungsvertrag zu finden.

Das ist auch logisch (bzw. sollte es sein), denn die Vielfalt am Markt kann für Verwirrung sorgen.

Jemand, der sich nur zu seinem eigenen Abschluss mit dem Thema Berufsunfähigkeitsversicherung befasst, kann die vielen Bedingungen und Klauseln nicht durchblicken. Wie auch?

Die gute Nachricht für Dich: das brauchst Du gar nicht.

Ich helfe Dir!

Melde Dich einfach über mein Kontaktformular, besuche mich bei Facebook bei mir oder buche Dir hier direkt einen kostenlosen Termin für ein Erstgespräch mit mir.

 

 

Noch etwas: wenn Dir der Beitrag gefällt, teile ihn bitte. Dazu kannst Du einfach diese Buttons unten nutzen 🙂

Ausschlaggeben für diesen Blog war eine Diskussion in einer Versicherungsmaklergruppe bei Facebook. Ja, so etwas gibt es tatsächlich 🙂 In diesen Gespräch, besser im Text, entstand die Frage wie wichtig die Prozessquote bei der Auswahl der richtigen Berufsunfähigkeitsversicherung ist. Da ich mir gut vorstellen kann, dass sich diese Frage auch für Dich auftut (sonst würdest Du diesen Blog wahrscheinlich gar nicht gefunden haben), habe ich mich einmal ausführlich damit beschäftigt.

Prozessquote

Was ist die Prozessquote überhaupt?

Am Versicherungsmarkt werden immer wieder gewisse Kennzahlen gebildet um die Qualität einer Versicherungsgesellschaft zu beurteilen. Eine dieser Kennzahlen ist die Prozessquote. Sie soll aussagen wie gerne ein Versicherungskonzern im Fall der Fälle die Leistung verweigert und es lieber auf eine Klage und einen anschließenden Gerichtsprozess ankommen lässt.

Auf den ersten Blick denkst Du Dir nun sicherlich: Mensch, so eine Prozessquote ist verdammt wichtig. Klar, denn Du möchtest ja auch keinen Ärger mit der Versicherung haben wenn diese zahlen muss.

Erst einmal verstehen

Wenn ich persönlich etwas bewerte, dann möchte ich es vorher erst einmal verstehen. Das gilt auch für diese Kennzahl und daher habe ich mich natürlich informiert wie sich die Prozessquote zusammensetzt. Bisher wissen wir ja noch gar nicht so recht wie man jetzt auf eine Quote von 1% oder 5% kommt!?

Dazu müssen erst einmal viele Fragen gestellt werden. Zum Beispiel müssen wir wissen wie häufig zu Berufsunfähigkeitsversicherungen geklagt wurde. Dazu ist es wichtig einen Zeitraum zu definieren – meistens 12 Monate.

Dann stellt sich die Frage wie viele von diesen Prozessen werden (aus Sicht der Versicherung) zurecht geführt. Bei wie vielen Fällen hat die versicherte Person zum Beispiel Falschangaben im Antrag gemacht. Wie häufig hat die Versicherung Recht bekommen, weil per Definition in den Versicherungsbedingungen gar keine Leistung erbracht werden muss? Wie viele Kunden haben letzten Endes den Prozess gewonnen?

Ach, da kommen noch eine ganze Reihe weitere Fragen dazu. Das Problem an dieser Stelle ist leider schon, dass die Prozessquote sehr leicht manipulierbar ist und es zudem auch vorkommen kann, dass sie eine ganz falsche Aussage trifft. Stell Dir doch einmal vor eine kleine Versicherungsgesellschaft hat in einem Jahr 5 Kunden, die ihre Berufsunfähigkeitsrente beantragen. Nur ein einziger davon soll kein Geld bekommen, weil er im Antrag eine schwere Krankheit verschwiegen hat. Der Fall geht vor Gericht. Die Prozessquote beträgt aber satte 20%!

Die Allianz hingegen, als größte Lebensversicherung in Deutschland, hat mehrere hunderte Fälle pro Jahr. Hierbei kommt es vielleicht sogar zu viel mehr Problemen, diese fallen in einer Quote aber nicht so sehr ins Gewicht.

Es kann sogar vorkommen, dass sogar unterschiedliche Ratingunternehmen zu ganz unterschiedlichen Prozessquoten kommen.

Was sagt eine Prozessquote über die Zukunft aus?

Bisher kannst Du also gerne schon einmal festhalten, dass es gar nicht so einfach ist hier eine verlässliche Basis zu finden. Wie wichtig ist aber nun diese Kennzahl für den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung?

Aus meiner Sicht: gar nicht wichtig!

Das möchte ich Dir gerne kurz begründen:

  1. die Problematik der nicht sehr großen Verlässlichkeit hatten wir ja schon eben ausführlich
  2. bei Berufsunfähigkeitsversicherungen gibt es ganz unterschiedliche Versicherungsbedingungen. Führt die Gesellschaft nun gegen Dich einen Prozess aufgrund der Auslegung in diesen Bedingungen und gewinnt vor Gericht, hat dies zwar eine positive Auswirkung auf die Prozessquote, Du hast aber deswegen immer noch kein Geld. Besonders ärgerlich ist es dann sogar zusätzlich, wenn eine andere BU-Versicherung mit anderen Bedingungen in Deinem konkrenten Fall hätte zahlem müssen.
  3. wie ich finde ist aber das Hauptargument gegen die Bewertung einer solchen Kennzahl als Entscheidungskriterium, dass Du eine BU-Versicherung ab heute für die Zukunft abschließt. Eine Prozessquote hingegen ist immer eine Betrachtung der Vergangenheit. Suchtst Du bewusst einen Versicherer mit einer sehr geringen Quote kann es Dir in den nächsten 30 Jahren trotzdem passieren, dass sich in der Versicherung durch Vorstandswechsel oder eine neue Unternehmenskultur auch das Leistungsverhalten um 180 Grad dreht.

Worauf es wirklich ankommt!

Wenn Du die für Dich richtige Berufsunfähigkeitsversicherung suchst, dann solltest Du die zu Deiner persönlichen Situation optimalen Versicherungsbedingungen finden. Vergiss bitte nicht: auch eine Versicherung ist ein Vertrag mit zwei geschäftsfähigen Vertragsparteien. Dummerweise hat die Versicherung in der Regel ein paar gute Juristen, die die Bedingungen formulieren und nicht alles so reinschreiben wie Du es vielleicht gerade brauchst.

Zusätzlich ist es aus meiner Sicht sehr wichtig, dass Du einen Vertrag mit keinen oder möglichst wenigen Ausschlüssen bekommst. In einem aktuellen Fall eines Kunden von mir geht es um die Bewertung eines Heuschnupfen. Wo die vermeintlich günstigste Versicherung mit guter Prozessquote gleich alle Allergien ausschließen will, nimmt eine andere den Kunden ohne Ausschluss an.

Auch diese Thematik spielt im Leistungsfall eine wichtige Rolle.

Fazit: lass Dich nicht verwirren und handel überlegt

Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist ein Vertrag, den Du für die nächsten 30-40 Jahre abschließst. Wenn Du durch Krankheit oder Unfall Deinen Lebensstandard nicht mehr aufrecht erhalten kannst, soll sie Dir auch Deinen Status sichern.

So eine Versicherung sollte man nicht anhand von einer bestimmten Kennzahl wählen. Wenn überhaupt kann eine Kennzahl nur eine deutlich untergeordnete Rolle haben.

Wenn Du auf der Suche nach der für Dich optimalen Berufsunfähigkeitsversicherung bist und hier die richtige Entscheidung treffen willst helfe ich Dir gerne dabei. Hast Du schon eine BU-Versicherung und willst die Qualität der Bedingungen überprüfen? Auch kein Problem.

Buche Dir doch gerne gleich einen Termin für ein kostenfreies Erstgespräch beim BU-Profi.

Nicht selten überschlagen sich Veranstalter von Workshops, Vorträgen oder Präsentationen mit Superlativen a la wir haben den Größten, Längsten, Breitesten, das meiste Know-How, den tollsten Referenten, absolute Pflichtveranstaltung etc.

Viele von diesen Vorträgen habe ich schon in meinen über zehn Jahren in der Branche besucht. Einige waren wirklich gut bis sehr gut. Bei anderen war die kalte Cola zum Mittag dann doch das Highlight des Tages.

Als der Versicherungsmakler Torsten Breitag mich ansprach, ob ich Lust habe eine eigene Maklerveranstaltung mit ihm und ein paar weiteren Kollegen zu organisieren, war ich sofort Feuer und Flamme. So habe auch ich die Möglichkeit zu zeigen, dass es wesentlich besser geht. Ob das funktioniert hat? Dazu lasse ich lieber andere zu Wort kommen (zum Ende dieses Blogs). Wie ich Freitag, den 01.06.2018 erlebt habe, dass möchte ihr Dir hier gerne verraten.

Der BU-Profi in Kassel

Da übrigens ausdrücklich lockere Kleidung im Dresscode vorgeschrieben war, lief ich im lässigen „BU-Enten-Polo“ auf 🙂

BUV Fachforum – das geheime Gruppentreffen

Eben erwähnter Initiator dieser Veranstaltung, Torsten Breitag, ist es auch gewesen, der vor einiger Zeit die Facebook-Gruppe BUV Fachforum ins Leben gerufen hat. Eine kleine Gruppe (sie wird auch immer klein bleiben 🙂 ) mit ausgewählten Marktteilnehmern. Das heißt, neben Versicherungsmaklern finden sich hier auch Versicherungsberater und sogar Versicherungsgesellschaften wieder. Letztere durch die Bank weg von Vorstandsebene über das Produktmanagement bis zum Aktuar (das sind die, die ausrechen ob eine Versicherung darstellbar ist und was sie kosten muss).

Aus dieser Gruppenidee entstand dann auch der Vorschlag eines realen Treffens, das es so vorher noch nie gegeben hat – ich wüsste jedenfalls nicht wann es so etwas schon einmal gegeben haben soll: Versicherungsmakler, Versicherungsgesellschaften und Versicherungsberater auf Augenhöhe. Keine Pauken und Trompeten, sondern fachlicher Mehrwert für alle Beteiligte.

Ein hohes Ziel – darum war ich sehr gerne mit dabei. Einfach kann eben jeder.

Erstes Vorfühlen bei Burger und Bier

Am 31.05. war in einigen Bundesländern Feiertag. Trotzdem ließen es sich die meisten Teilnehmer nicht nehmen bereits vom Vorabend der Veranstaltung in Kassel einzutreffen. Bei Burger, Steak und Bier konnte ich dann auch einige Gruppenmitglieder zum ersten Mal in Echt erleben. Schön, dass es durchweg positive Überraschungen für mich gab – es sind wirklich alles sehr tolle und nette Persönlichkeiten.

Neben dem Kennenlernen stand aber auch hier schon ein fachlicher Austausch auf überraschend hohem Niveau an.

Die perfekte Mischung macht’s

Anders als mit bisher bekannte Formate bestand dieser Tag aus einer gekonnten Mischung aus Workshops bzw. Gruppenarbeiten mit fleißig nachdenken und extrem kurzweiligen Vorträgen von Menschen, die wirklich etwas zu sagen hatten.

Zum Beispiel durften wir Dennis Keller, seines Zeichens „Vierpfotenmakler„, bei seinem spannenden Vortrag zum Thema Facebook-Marketing lauschen. Dabei gewährte er spannende Einblicke in seine Arbeit und erklärte warum sein Erfolg nicht vom Himmel gefallen ist, sondern aus harter Arbeit und einer kleinen Portion Wahnsinn besteht.

Podiumsdiskussion

Direkt im Anschluss folge dann eine Podiumsdiskussion bestehend aus (v.l.) Maximilian Buddecke (Leiter des Maklervertriebs bei die Bayerische, Versicherungsmakler und BU-Spezialist Torsten Breitag, Christian Müller von der RWM-Group, Roland Aue (Fachbereichsleiter BU-Leistung bei der Nürnberger) und Oliver Göttlein (Abteilungsleiter Risikoprüfung bei der Alten Leipziger). Modereiert vom Versicherungsmakler Michael Schreiber.

Im Großen und Ganzen ging es dabei um die Fragen zur Zukunft der Berufsunfähigkeitsversicherung und wie man diese einer breiten Bevölkerungsgruppe überhaupt noch zu vernünftigen Beiträgen zugänglich machen kann. Außerdem ging es um die Frage wie wir alle gemeinsam den Wahnsinn an Ratings und Test-Siegeln beenden können.

Berufsunfähigkeitsversicherung – der Weg von der Bedarfsermittlung zur Leistung

Die drei Workshops folgten einem roten Faden: wie bekommt mein Kunde Versicherungsschutz, wo versichere ich meinen Kunden am besten und wie gestaltet sich ein Leistungsfall.

BU-Leistung beantragen:

Du wunderst Dich vielleicht warum dieser Punkt direkt am Anfang steht!? Eigentlich tritt der Leistungsfall doch erst ein, nachdem Du bereits eine BU-Versicherung besitzt. Also zumindest idealer Weise.

Für einen Versicherungsmakler geht es aber schon darum einen Leistungsfall zu verstehen um Dir in der Beratung verständlich erklären zu können was Berufsunfähigkeit überhaupt ist und wann die Versicherung zahlen muss und wann nicht. In der sogenannten Bedarfsermittlung und -Vermittlung werden nämlich in der Praxis mit die meisten Fehler gemacht. Das führt dann immer wieder zu Ärger, denn wenn ich Dir als Kunden falsche Hoffnungen mache, bist Du zurecht enttäuscht.

Um Dir dieses Thema also richtig vermitteln zu können muss ich erst einmal verstehen was wie abläuft.

Risikoprüfung:

Die Risikoprüfung ist ein elementar wenn es um die richtige Absicherung für den Fall einer Berufsunfähigkeit geht. In dem dazugehörigen Workshop wurde in Gruppenarbeit ein Musterfall mit diversen Erkrankungen aufgearbeitet und musste dann im Anschluss an Herrn Göttlein (Risikoprüfer der Alten Leipziger) „verkauft“ werden. Möglichst mit dem Ziel den Kunden ohne Zuschläge und Ausschlüsse versichert zu bekommen.

Bedingungen lesen und verstehen:

Der anschließende Prozess ist dann den richtigen Anbieter und Tarif zu finden. In diesem Workshop, den ich leiten durfte, mussten die Arbeitsgruppen die Vor- und Nachteile aus den Bedingungen von verschiedenen Versicherungen für einen Musterkunden herausarbeiten und mir hinterher „verkaufen“ warum ich mich wie entscheiden soll.

 

Ein sehr kurzweiliger Tag

Alles in Allem war der Tag schnell vorbei, was ja immer ein gutes Zeichen ist. Gerade die Mischung aus auflockernden Vorträgen wie von Dennis Keller, Matthias G. Knitschke oder auch Maximilian Buddecke mit den intensiven Fachworkshops hat den Tag zu etwas ganz einmaligen gemacht. Besonders gut gefallen hat mir persönlich auch, dass die anwesenden Versicherungsgesellschaften durch fachliches know-how geglänzt haben anstatt durch Tschacka-Tschaka.

Für mich persönlich waren diese 1 1/2 Tage schon jetzt die TOP 1 BU-Veranstaltung des Jahres 2018.

Da ich aber eben nur einer von vielen bin, lasse ich gerne weitere Teilnehmer zu Wort kommen:

Tobias Bierl (https://www.finanzberatung-bierl.de/blog/artikel/wo-das-fachwissen-ueber-dem-massanzug-steht-der-wohl-beste-workshop-zum-thema-berufsunfaehigkeitsvers/)

Torsten Breitag (https://www.torsten-breitag.de/blog/mein-buv-workshop-juni-2018-in-kassel)

Wenn Du Deine Leidenschaft fürs Kochen zum Beruf gemacht hast oder wenn Du dies bald planst, dann gehört eine Berufsunfähigkeitsversicherung zur absoluten Pflichtversicherung für Dich.

Wenn Du eine bezahlbare und gleichzeitig sehr gute Absicherung suchst solltest Du den folgenden Artikel lesen.

Berufsunfähigkeitsversicherung Koch

Warum eine BU-Versicherung für einen Koch besonders wichtig ist

Kochen kann zum Knochenjob werden. Zumindest dann, wenn Du es beruflich für andere tust. Ich zum Beispiel gehe ja dann essen, wenn ich frei habe. Für Dich als Koch heißt das also Du arbeitest genau dann. Das sind eben nicht immer die schönsten Arbeitszeiten. Hinzu kommt sicherlich, dass Du es als Koch sehr schwer hast alle Deine Gäste zufrieden zu stellen: dem einen ist das Essen zu heiß, dem anderen zu kalt, dem nächsten ist die Portion zu klein und so weiter.

Mit anderen Worten: Als Koch hast Du meistens einen sehr anstrengenden und langen Arbeitstag. Aber, als junger Mensch machst Du das in der Regel noch sehr gut mit. Wirst Du älter und es kommt vielleicht  noch eine Familie dazu, die Dich auch gerne regelmäßig sehen möchte, kann es hingegen ganz klar zu Lasten Deiner Gesundheit (Deiner Psyche) gehen.

Ist Dir zum Beispiel auch schon einmal aufgefallen, dass viele Köche übergewichtig sind? In etwa so wie der Koch auf dem Bild dieses Blogs? Meistens wird dies bei den Gästen sogar positiv wahrgenommen, denn dieser Koch scheint ja sein eigenes Essen zu mögen beziehungsweise Spaß am Kochen und essen zu haben. Genau genommen ist es aber viel mehr die Folge des stressigen Alltags. Eine Folge mit Nebenwirkungen.

„Hallo Volkskrankheiten“

Genau dieser Stress kann recht schnell zu den berühmten Volkskrankheiten führen wie Herz- und Kreislauferkrankungen, Krebs oder psychischen Leiden.

In vielen Fällen führen diese Krankheiten bei einem Koch zum längeren Ausfall und nicht selten zur Berufsunfähigkeit.

Kleiner Auslöser – große Wirkung

Neben diesen sehr schweren Erkrankungen kannst Du als Koch aber auch schon durch kleinere Auslöser sehr lange oder sogar dauerhaft berufsunfähig werden. Zum Beispiel können Allergien gegen bestimmte Nahrungsmittel oder Kontaktkrankheiten der Haut Deine Karriere schnell beenden.

In allen diesen Fällen steht Dir zwar vorerst noch das Krankengeld von der Krankenkasse beziehungsweise das Krankentagegeld als Absicherung zur Verfügung, aber diese Leistung ist endlich. Die gesetzliche Absicherung sieht danach mit gerade einmal rund einem Viertel Deines Nettoeinkommens sehr mau aus. Außerdem wird die Leistung der gesetzlichen Erwerbsminderungsrente erst gezahlt, wenn Du keinen am Markt verfügbaren Job mehr ausüben kannst. Ungeachtet von Deiner aktuellen Lebensstellung und Deinem Einkommen.

Berufsunfähigkeitsversicherung Koch: Was Du beachten solltest

Im Vergleich zu kaufmännischen Berufen hat der Koch ein noch höheres Risiko in seinem Beruf nicht mehr arbeiten zu können. Das wissen auch die Versicherungsgesellschaften und deswegen ist die BU für einen Koch nicht gerade günstig. Mit zwei Tricks kannst Du eine BU-Versicherung jedoch bezahlbar gestalten ohne auf wichtige Leistungen verzichten zu müssen:

  • Wenn Du noch Schüler bist, schließt Du am besten noch eine Berufsunfähigkeitsversicherung ab bevor Du Deine Ausbildung zum Koch startest. Der „Beruf“ als Schüler ist nämlich in der Regel wesentlich günstiger als der Kochberuf. Such Dir dazu auf jeden Fall einen Tarif raus bei dem Du später keinen Berufswechsel nachmelden musst (sonst ist der günstige Beitrag für den bestehenden Vertrag hin) und bei dem Du die Berufsunfähigkeitsrente später erhöhen kannst ohne erneute Risikoprüfung. Im Verglich zu einer Erhöhung (nur) ohne erneute Gesundheitsprüfung wird bei einer Erhöhung ohne Risikoprüfung auch nicht nach einer neuen Berufstätigkeit oder neuen Hobbys gefragt. Damit kannst Du dann Deine Leistung immer zum Schülerbeitrag erhöhen.

 

  • Wenn Du meinen Blog erst liest wenn Du schon Koch bist oder Dich schon in einer solchen Ausbildung befindest, dann brauchst Du jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken. Glücklicher Weise gibt es ein paar Versicherer, die Köche noch zu passablen Beiträgen versichern. Als Berufsstarter kann Dir außerdem die Wahl eines Starter-Tarif in den ersten Jahren mit einem noch günstigeren Beitrag helfen.

 

Zusatzklauseln bedeuten mehr Sicherheit für Dich

Wenn Du schon einmal einen Blog von mir gelesen hast oder Dich schon etwas auf meiner Seite umgesehen hast ist Dir vielleicht aufgefallen, dass ich in meiner Beratung sehr hohen Wert auf die Versicherungsbedingungen lege. Diese bewerte ich nach grundsätzlichen „Basics“, die  alle in Deinem Sinne geregelt sein sollten, sowie Besonderheiten je nach beruflicher Tätigkeit und persönlichen Wünschen.

Bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung Koch halte ich die sogenannte Infektionsklausel für nicht ganz unwichtig. Solltest Du nämlich aufgrund einer Ansteckungsgefahr nicht mehr für andere Menschen kochen dürfen (das regelt das Infektionsschutzgesetz), bist Du nicht automatisch Berufsunfähig. Die Infektionsklausel zahlt Dir dann aber trotzdem die gleiche Leistung.

Am Markt gibt es aktuell zwei Varianten dieser Klausel: die eine leistet erst bei einem vollständigen Tätigkeitsversbot, die andere bereits bei einem teilweisen Verbot Deiner Tätigkeit. Kurzum ist die Wahrscheinlichkeit gar nichts mehr machen zu dürfen bei fast null. Wenn Du also Wert auf diese Regelung legst, dann sollte die Versicherung schon bei teilweisem Tätigkeitsverbot zahlen.

Den richtigen Tarif finden

Wie Du Dir sicher vorstellen kannst gibt es den EINEN Tarif für eine Berufsunfähigkeitsversicherung Koch nicht. Jeder Mensch hat andere wünsche und muss seinen passenden Vertrag finden.

Wenn Du magst helfe ich Dir bei dem Weg zur für Dich richtigen und passenden Berufsunfähigkeitsversicherung.

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Als wäre das Angebot an Berufsunfähigkeitsversicherungen nicht ohnehin schon groß genug, werben auch immer mehr Versicherungen mit einer Starter BU. Was sich dahinter verbirgt und für wen sie geeignet seien kann, dass erfährst Du jetzt.

Starter BU

Was ist eine Starter BU überhaupt?

Unter dem Begriff Starter BU verbirgt sich eine Berufsunfähigkeitsversicherung mit einem geringen Anfangsbeitrag. Gedacht ist dieses Modell für alle, die aktuell noch über kein (hohes) Einkommen verfügen und sich daher den normalen Beitrag einer solchen Versicherung nicht leisten können oder wollen. Zur Zielgruppe gehören damit also unter anderem Schüler, Studenten, Auszubildende und auch junge Familien.

Da der Beitrag am Anfang deutlich geringer ist als bei einer „normalen“ BU-Versicherung erklärt es sich fast von selbst, dass dieser später einmal steigen muss. Das ist bei allen Starter BU Verträgen so, allerdings unterscheidet sich die Art und Weise wann und wie sich die Beiträge erhöhen. Alle haben außerdem gemeinsam, dass der Beitrag über die gesamte Laufzeit höher ist als im Normaltarif.

Für wen ist eine Starter BU geeignet?

Irgendwann kommen wir in meiner Beratung an den Punkt wo wir über den Beitrag der Versicherung sprechen müssen. Schüler, Student oder Azubis haben dann oft ein Problem: Wenn bei Dir nur wenig Geld auf der einen Seite reinkommt kannst Du eben auf der anderen Seite auch nur wenig Geld ausgeben.

Als erste Reaktion darauf wird oft die bisher ermittelte Absicherung in Frage gestellt. Brauchst Du wirklich 1.500,- Euro BU-Rente als Student? Reicht nicht auch eine Laufzeit bis zum 62. Lebensjahr?

Alles verständliche Fragen. Sie bringen Dich aber nicht wirklich weiter, denn spätestens wenn Du berufsunfähig wirst holen Dich diese Kompromisse ein.

Ich höre dann oft von anderen Versicherungsmaklern „versichern wir Dich erst einmal mit 500,- Euro. Später kannst Du diese Rente dann ohne neue Gesundheitsfragen erhöhen. Und als Azubi hast Du ja auch nicht mehr in der Tasche als 500,- Euro.“

Diese Aussage ist zwar, auf Deine aktuellen Einnahmen bezogen, richtig. Vergessen solltest Du aber nicht, dass der eigentliche Wert einer Ausbildung, eines Studiums oder eines guten Schulabschlusses nicht das aktuelle Einkommen, sondern der Abschluss an sich ist. Mit diesem wirst Du nämlich in naher Zukunft wesentlich mehr verdienen als ohne Abschluss. Daher solltest Du auch Deine Zukunft versichern und nicht Deine Vergangenheit!

Du weißt also jetzt, dass eine Reduzierung der Absicherung nicht die Lösung  ist. Aber Dein Problem, dass der Beitrag für die richtige Absicherung zu hoch ist, haben wir damit auch noch nicht gelöst.

Die Chancen mit einer Starter BU

In den oben genannten Fällen biete ich meinen Kunden daher einen anderen Weg als Lösung an – die Starter BU.

Diese Verträge bieten Dir vollen Versicherungsschutz in der Höhe (also zum Beispiel 1.500,- Euro) sowie in der Länge (zum Beispiel bis zum 67. Lebensjahr) für Deine Absicherung. Und Du zahlst aktuell nur einen Bruchteil des eigentlichen Beitrags.

Allerdings möchte ich Dir auch die Kehrseite der Medaille zeigen. Vielleicht hast Du es auch schon vermutet: der Beitrag bleibt nicht immer so schön günstig. Je nach Anbieter steigt dieser in einem Zeitraum zwischen drei bis zehn Jahren einmalig oder mehrfach auf den endgültigen Beitrag an. Und dieser ist dann selbstverständlich auch noch höher als wenn Du Dich für einen Tarif ohne Startphase entschieden hättest.

Die Frage, die Du Dir an dieser Stelle also zuerst stellen solltest ist, ob Du Dir eine passende Absicherung ohne faule Kompromisse auch zu den Normalkonditionen leisten kannst. Damit bist Du nämlich über die gesamte Laufzeit günstiger dran.

Kannst Du Dir dies aber aktuell nicht leisten, dann ist eine Starter BU sehr sinnvoll um Dein größtes Risiko von Beginn an richtig abzusichern.

Vorsicht: hierauf solltest Du bei einer Starter BU achten

Jede Versicherung ist anders. Da erzähle ich Dir nichts Neues. Und das Gleiche gilt natürlich auch für eine Starter BU.

Folgende Dinge sollten für Deinen Vertrag geregelt sein

Keine Meldepflicht bei Berufswechsel

Es gibt Angebote am Markt die Dich als Schüler versichern, bei denen Du Dich aber melden musst sobald Du einen anderen Beruf ausübst. Wenn Du also zum Beispiel nach der Schule in eine handwerkliche Ausbildung gehst und dies der Versicherung anzeigen musst, wird sich Dein Beitrag deutlich erhöhen. Es gibt zum Glück genügend Versicherungen am Markt, die auf so eine Pflicht verzichten. Nimm also lieber einen davon.

Vorsicht vor fallender Rente

Ein paar Versicherungen haben keine feste Beitragserhöhung vereinbart sondern eine fallende BU-Rente. Im Gegenzug wird der Beitrag über eine Beitragsdynamik erhöht. Da sich beides ausgleicht, bleibt die Höhe der Rente gleich. Wenn Du allerdings noch vor der ersten Erhöhung berufsunfähig wirst und später, sagen wir mal nach 7 Jahren, wieder arbeiten kannst, kommt es jetzt darauf an, dass Du die ausbleibenden Dynamiken nachholen kannst. Verweigert Dir die Versicherung das gibt es im nächsten Leistungsfall deutlich weniger Geld!

Flexibilität ist Trumpf

„Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen. Du weißt nie was Du bekommst.“, ist ein bekanntest Zitat aus dem Film Forest Gump. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass in diesem Satz viel Wahrheit steckt.

Du kannst also vieles in Deinem Leben planen. Wie es hinterher kommt, dass weißt Du immer erst danach. Und deswegen sollte Deine Starter BU auch flexibel gestaltet werden können. Wenn Du nämlich nach der Ausbildung ungeplant noch ein Studium anhängst und sich der Beitrag Deiner Versicherung jetzt aber geplant schon erhöht, kann ein echtes Problem entstehen. Besser fährst Du daher mit einer möglichst langen Startphase, die Du bei Bedarf auch schon eher unterbrechen kannst.

Wenn Du dann mit der Schule, der Ausbildung oder dem Studium fertig bist sollte Deine BU-Versicherung außerdem eine Nachversicherungsmöglichkeit beinhalten, die auch bei einer Starter BU gezogen werden kann. Im Idealfall sollte die Versicherung dabei sogar auf alle Risikofragen (und nicht nur auf die Gesundheitsfragen) verzichten.

Mein Fazit

Eine Starter BU hat auf jeden Fall seine Berechtigung. In einigen Konstellationen kann diese sogar auf die gesamte Laufzeit günstiger sein als ein dauerhaft kalkulierter Tarif. Allerdings muss auch hier genau hingesehen werden.

Wenn Du wissen möchtest ob für Dich eine Starter BU eine passende Lösung ist, dann melde Dich gerne bei mir über mein Kontaktformular weiter unten.

 
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Liebe Blogleserinnen und Blogleser, ab heute kann man mich eventuell als Arbeitslos bezeichnen. Eigentlich besteht mein Job nämlich darin im Auftrag meiner Kunden die passende Absicherung für den Fall einer Berufsunfähigkeit zu suchen und zu finden. Doch das scheint nun vorbei, denn in einer kongenialen Koalition haben es Franke & Bornberg und n-tv geschafft DIE BESTE VERSICHERUNG ZU FINDEN. Das ist übrigens sogar Wissenschaftlern zuvor noch nicht gelungen 😉

Beste Versicherung

In dieser Pressemeldung könnt ihr nachlesen, wer diese Auszeichnung bekommen hat. Eigentlich brauchst Du mich dann ja jetzt gar nicht mehr. Du nimmst einfach einen der Besten Versicherungen und tadaaa…

Oder ist es doch nicht so einfach?

Mal im Ernst, natürlich behaupte ich gleich, dass es die Beste Versicherung gar nicht geben kann. Mein Job ist nämlich Anbieter und Tarife zu vergleichen und wer möchte schon gerne arbeitslos sein? So zumindest argumentieren einige Versicherungsvertreter, die ja auch nur ein Produkt bzw. einen Anbieter zur Auswahl haben. Was sollen die auch sonst sagen?

Ich möchte Dir aber gleich anhand ein paar ganz einfacher Beispiele einmal die Grenzen eines solchen Tests im Allgemeinen – inklusive aller Rating-Auszeichnungen und Rankings – aufzeigen. Danach entscheide Du bitte selbst, ob Du Dich künftig nach dem einfach und schnell „ich kaufe nach Rating“ oder nach der deutlich längeren und anstrengenderen Methode „Gesundheitshistorie aufbereiten, Bedingungsaspekte und Wünsche durchsprechen und danach den passenden (nicht den besten) Tarif zu finden“ entscheidest.

Was ist Dir wichtig?

Ich möchte es in diesem Blog einmal ganz einfach machen und für Jedermann verständlich. Darum gibt es heute auch nur ganz leichte Beispiel-Kost 🙂

Beispiel Nr. 1:

Kennst Du auch die Leute, die sich in einer 30er Zone mit Rechts-vor-Links-Vorfahrt fühlen wie auf einer Autobahn? Rechtsverkehr wird schlicht ignoriert (das hindert ja nur am Tempo) und das Gaspedal wird hart bis auf das Bodenblech gedrückt. Ok, ganz so schlimm ist es zum Glück oft nicht, aber ich denke Du weißt was ich meine.

Oder kennst Du die Leute, die beim Sprung von Rot auf Geld noch einmal richtig den Motor aufheulen lassen um bei Kirschgelb über die Ampel zu kommen?

In der Regel gehen diese Manöver zum Glück ohne Verletzte aus. Was aber, wenn es doch einmal zum Crash kommt?

Was, wenn Du dabei am Steuer sitzt weil Du es ausnahmsweise einmal eilig hattest? Vielleicht weil Du Deine Frau mit geplatzter Fruchtblase ins Krankenhaus bringen willst? Oder weil Dein Hund ganz dringend zum nächsten Tierarzt muss!?

Was, wenn Du durch diesen Unfall berufsunfähig wirst?

Wusstest Du, dass es nur ganz wenige Berufsunfähigkeitsversicherungen am Markt gibt, die in solchen Fällen ohne Probleme leisten? Wusstest Du, dass unter den BESTE VERSICHERUNG laut Rating auch welche dabei sind, die in dem Fall von vorsätzlichen Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung NICHT leisten?

Musst Du vielleicht länger arbeiten?

Als einfaches Beispiel Nr. 2 möchte ich Dir folgendes erzählen: Wenn die Regelaltersgrenze in den kommenden Jahren weiter nach hinten verschoben wird, Deine Berufsunfähigkeitsversicherung aber eben nur bis zum 67. Lebensjahr abgeschlossen wurde (weil es aktuell nicht länger geht), könnte in Dir der Wunsch entstehen die Laufzeit nachträglich verlängern zu können.

Hier gibt es bereits einige Anbieter, die das möglich machen. Der eine nur bis zum 45. Lebensjahr, der nächste bis zum 50. Lebensjahr und einer sogar bis zum Ablauf. Einer ist aber nur dabei, bei dem Du die zum Abschluss vereinbarten Rechnungsgrundlagen (vor allem Dein Eintrittsalter) auch für die Verlängerung nutzen kannst. Mit anderen Worten: bist Du bei der Verlängerung bereits 45 Jahre alt kann der Vertrag bei den anderen ganz schön teuer werden!

Was kann nun die Beste Versicherung?

An diesen beiden Beispielen möchte ich Dir eigentlich nur Eines aufzeigen: Jeder Tarif ist anders. Es gibt  gewisse Leistungen bzw. Regelungen, die ich persönlich als sehr wichtig ansehe und die deswegen von einer Berufsunfähigkeitsversicherung zwingend erfüllt werden sollten, im Detail bleibt es aber immer eine individuelle Entscheidung. Wenn Du Dir also beide Bespiele einmal ansiehst, was wäre Dir persönlich nun wichtig? Und in welcher Ausprägung hast Du persönlich einen wirklichen Mehrwert?

Wir gehen übrigens bisher gänzlich davon aus, dass Du kerngesund bist und keine Hobbys hast. Zumindest keine Hobbys, die in irgendeiner Art und Weise gefährlich sein können.

Auch hier zwei Beispiele: ein Kunde von mir fährt Downhill Bike inkl. Wettbewerbe. Einige Versicherungen zeichnen dieses Risiko gar nicht. Einige nehmen einen Zuschlag von bis zu 50%. Ein Versicherer bietet im Rahmen von Aktionsanträgen für junge Leute allerdings zuschlagsfreien Versicherungsschutz. Nach diesem Risiko wird nämlich ganz konkret nicht gefragt.

Voraussetzung für diesen Aktionsantrag sind allerdings ein paar Gesundheitsfragen. Und schon haben wir das nächste Beispiel. Die gesundheitliche Ausgangssituation ist bei jedem meiner Kunden gänzlich anders. Um bei diesem Aktionsantrag zu bleiben kann es nun bei dem einen oder anderen sein, dass dieser gar nicht in Frage kommt, weil er in den letzten 5 Jahren Medikamente genommen hat oder beim Arzt gewesen ist.

Auch bei „normalen“ Anträgen gehen die Versicherungen mit ein und derselben Vorerkrankung ganz unterschiedlich um. Bei einer jungen Kundin von mir hatte ich nach zahlreichen Ablehnungen einen einzigen Versicherer gefunden, der ihr eine Berufsunfähigkeitsversicherung mit geringem Zuschlag und einer Ausschlussklausel angeboten hat.

Worum geht es bei der Beste Versicherung?

Vielleicht kannst Du meine Ansichten ein wenig nachvollziehen. Konkret möchte ich aussagen, dass es die Beste Versicherung gar nicht geben kann. Es gibt die Versicherung, die am besten zu Dir passt. Das kann ich zu 100% unterschreiben.

Zudem sind unter den Kriterien auch solche wie „Service“ zu finden. Abgesehen davon , dass Dir niemand der Herren Rater (und ich auch nicht) garantieren kann wie lange es den guten Service noch gibt – bei einem Vertrag mit über 30 Jahren Laufzeit gar nicht so unwahrscheinlich, dass sich das mal ändert – spielt der Service doch überhaupt keine Rolle wenn es darum geht, dass Du Deine Leistung in Anspruch nehmen möchtest. Da kann die Dame oder der Herr am Telefon noch so nett und symphytisch sein. Da kann der Versicherungsvertreter Dir bei jedem Besuch den besten Kaffee kochen. Im Ernstfall entscheidet einzig und alleine das Bedingungswerk darüber ob Du Deine Berufsunfähigkeitsrente bekommst oder nicht.

Wenn Du nun den vermeintlich einfachen Weg gehen willst, dann sieh Dir gerne noch einmal die Beste Versicherung hier an. Wenn Du es aber lieber richtig machen willst, dann melde Dich gerne bei mir und lass uns zusammen herausfinden welche Versicherung am Besten zu Dir passt.