Berufsunfähigkeitsversicherung Geld zurück Garantie

Stellen Sie Sich einmal vor Sie schließen eine Berufsunfähigkeitsversicherung ab. Sie haben damit Ihre Existenz gesichert wenn Sie einmal durch eine Erkrankung oder einen Unfall nicht mehr in Ihrem Beruf weiterarbeiten können.

Das Besondere: Wenn Sie Ihre Versicherung nie in Anspruch nehmen mussten, bekommen Sie alle Ihre eingezahlten Beiträge wieder zurück.

Und wissen Sie, was das Beste an dieser Geschichte ist? Die Berufsunfähigkeitsversicherung mit „Geld-zurück-Garantie“ gibt es sogar.

Absicherung durch die Gemeinschaft

Eigentlich funktioniert eine Versicherung ganz simpel:

Eine große Gruppe von Personen zahlt einen Versicherungsbeitrag in einen gemeinsamen Topf. Diesen Topf nennt man Kollektiv.

Wenn jemand aus dieser Gruppe einen Schaden hat, der so groß ist, dass er ihn selbst nicht bezahlen kann, dann darf er sich aus diesem Topf voller Geld bedienen.

Wie hoch der Beitrag der einzelnen Personen sein muss hängt nun von ein paar Faktoren ab. Zum Beispiel ist es wichtig zu wissen, wie teuer ein möglicher Schaden werden kann. Auch die Wahrscheinlichkeit, dass es zum Schaden kommt, spielt eine entscheidende Rolle. Je öfter der Fall der Fälle eintritt und je teurer dieser werden kann, je teurer muss somit auch der Beitrag sein, den jeder leisten muss.

In der Praxis ist es dann doch nicht mehr ganz so simpel, denn bei einer Versicherung müssen auch Menschen arbeiten, die die Versicherungsverträge verwalten. Da keiner gerne umsonst arbeitet und zum arbeiten auch Büroräume (im besten Fall im Winter beheizt) zur Verfügung stehen müssen, kommen also noch ein paar Kosten dazu. Auch diese müssen aus dem Topf entnommen werden.

Berufsunfähigkeitsversicherung mit „Geld-zurück-Garantie“?

Berufsunfähigkeitsversicherungen gehören neben Kfz- und Krankenversicherungen unbestritten zu den teureren Policen.

Das liegt zum einen daran, dass die Wahrscheinlichkeit, dass Sie berufsunfähig werden, sehr hoch ist. Zusätzlich ist auch die Höhe der Leistung bei dieser Versicherungsart sehr hoch.

Stellen Sie Sich einmal vor Sie haben eine BU-Rente in Höhe von 2.000,- Euro abgesichert und können die nächsten 10 Jahre Ihren letzten Beruf nicht mehr ausüben.

Sie bekommen dann 240.000,- Euro ausgezahlt!

Eine Absicherung in dieser Höhe kostet aber, je nach Beruf, gerne um die 100,- Euro im Monat. Passiert Ihnen also nichts, haben Sie in 10 Jahren 12.000,- Euro an die Versicherung gezahlt.

Wie tolle wäre es denn, wenn Sie die Sicherheit haben, dass Sie im Fall der Fälle 240.000,- Euro BU-Renten erhalten, wenn Ihnen aber nichts passiert bekommen Sie die 12.000,- Euro auch wieder zurück?

Genau damit werben nämlich immer wieder Versicherungsgesellschaften, Versicherungsmakler und Versicherungsvertreter.

(Wie) kann so etwas funktionieren?

Sie fragen Sich vielleicht schon ein wenig länger, wie so etwas funktionieren soll.

Denn wenn jeder, dem nichts passiert, sein Geld zurück bekommen würde ist nichts mehr im Topf für diejenigen, die es brauchen.

Es wäre ja noch nicht einmal Geld da um die Kosten der Versicherungsgesellschaft für Personal, Büroräume, Vertrieb usw. zu decken.

So kann eine Versicherung also nicht funktioieren.

 

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Also alles Betrug? – Nein, aber

Der Beitrag einer Berufsunfähigkeitsversicherung wird anhand der Wahrscheinlichkeit kalkuliert, dass die Versicherte Person in diesem bestimmten Beruf berufsunfähig wird.

Da aber auch ein Aktuar – das ist die Person, die diese Tarife kalkuliert – nicht in die Zukunft sehen kann, baut er vorsichtshalber eine Art Sicherheitsabschlag bzw. Sicherheitspuffer ein. Er tut also so, als wenn mehr Menschen die BU-Rente bekommen als anzunehmen ist.

Da zum Glück aber nicht jeder, der sich versichert hat, seine BU-Leistung in Anspruch nehmen muss, entsteht ein Gewinn. Diesen Gewinn darf sich die Versicherungsgesellschaft aber nicht einstecken, sondern muss mindestens 90% davon an seine Kunden als Risikoüberschuss ausschütten.

Und hier liegt auch schon der Schlüssel zum Geheimnis: dieser Gewinn wird von der Versicherungsgesellschaft nicht direkt an den Kunden Monat für Monat wieder ausgezahlt, sondern in einen Investmentfonds inverstiert. Hier sammelt sich das Geld an und profitiert von der Fondsentwicklung.

Wenn die Versicherung am Ende ausläuft ohne, dass Sie einmal berufsunfähig gewesen sind, haben Sie hier also das Fondsvermögen, das Ihnen in einer Summe ausgezahlt wird. Wenn sich der Fonds gut entwickelt hat, kann dieses Kapital gut und gerne die Höhe aller Beiträge haben, die Sie gezahlt haben.

So haben wir also die Berufsunfähigkeitsversicherung mit „Geld-zurück-Garantie“ kreiert!

Der Vorteil der Berufsunfähigkeitsversicherung mit „Geld-zurück-Garantie“

Hinter diesem Modell steckt also nichts Besonderes.

Vielleicht fragen Sie Sich an dieser Stelle auch, was denn mit den anderen Tarifen ist, bei denen es kein Geld zurück gibt. Steckt sich die Versicherung hierbei die Gewinne selbst ein?

Nein! In irgendeiner Art und Weise müssen Sie an den Überschüssen beteiligt werden. Neben der Anlage in Investmentfonds gibt es noch die Möglichkeit einen reduzierten Beitrag zu zahlen.

Wenn Ihr Beitrag zum Beispiel bei 100, Euro liegt, zahlen Sie nur 70,- Euro. Die Differenz sind die Risikogewinne.

Sie können also durchaus diese Differenz auch selbstständig anlegen.

Es gibt aber doch noch einen Vorteil, wenn die Versicherung diese Gewinne für Sie anlegt: die Auszahlung am Ende ist komplett steuerfrei für Sie!

Mein Fazit

Zum Schluss lässt sich für mich zusammenfassen, dass die Idee der Berufsunfähigkeitsversicherung mit „Geld-zurück-Garantie“ viel Marketing ist.

Allerdings lassen sich durchaus einige Vorteile aufzählen wie die Steuerfreiheit bei Auszahlung.

Wenn Sie wissen möchten, welche Art der Berufsunfähigkeitsversicherung sich besonders für Sie lohnt, dann Fragen Sich mich doch einfach. Den schnellsten und einfachsten Weg dazu finden Sie hier!

 

Höhe Berufsunfähigkeitsrente

Vielleicht kennst Du das: Du beschäftigst Dich mit dem Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung und überlegst nun wie hoch eigentlich Deine abzusichernde Rente sein sollte.

Oder Du hast bereits vor ein paar Jahren eine BU-Police abgeschlossen und fragst Dich jetzt, ob die dort vereinbarte Rentenhöhe noch angemessen ist.

Wenn Du Dich zu einen dieser beiden Personengruppen zählst, dann bist Du in guter Gesellschaft, denn die Rentenhöhe und die Ausgestaltung der Berufsunfähigkeitsversicherung werden in der Praxis häufig leider vollkommen an der Realität vorbei getroffen. Darum möchte ich Dir hier ein paar Hilfestellungen mit auf den Weg geben, wie Du die für Dich passende Absicherungshöhe ermitteln kannst.

Jeder sollte eine BU haben

Du hast sicherlich schon einmal davon gehört, dass sämtliche Politiker und auch Verbraucherschützer zum Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung raten. Die Aussage „jeder sollte eine BU haben“ gilt für mich aber auch je Person und nicht je Haushalt.

In der Realität kommt es nämlich häufig vor, dass der Familienversorger einen BU-Vertrag besitzt, der jeweils andere verzichtet jedoch auf eine Absicherung.

Dabei gehe ich jetzt einmal davon aus, dass die meisten, die aktuell nicht den Hauptversorger stellen, andere wichtige Aufgaben, wie zum Beispiel die Kindererziehung oder den Haushalt, übernehmen.

Jetzt stell Dir dabei eine klassische Familiensituation vor:

Der Vater geht arbeiten und verdient beispielsweise 2.500,- Euro im Monat. Die Mutter bleibt zu Hause und kümmert sich (eventuelle auch nur vorübergehend) um die Kinder und den Haushalt. Was passiert wohl, wenn die Mutter schwer erkrankt oder verunglückt? Wer regelt nun den Haushatlt? Wer kümmert sich um die Kinder?

Auch in so einer Situation sollte eine ausreichende Absicherung getroffen sein, damit der Vater letztendlich nicht „gezwungen“ wird in seinem Job runter zu fahren. Immerhin hängt die Familie ja an seinem Einkommen.

Zurück ins das Berufsleben?

Neben dem oben genannten Risiko besteht in vielen Familien auch der Plan oder Wunsch, dass beide Elternteile nach der Elternzeit wieder arbeiten gehen. Auch unter diesem Aspekt ist es vollkommen logisch, dass beide eine entsprechende Absicherung benötigen.

Wenn Elternzeit für Dich ein Thema ist, solltest Du bei dem Abschluss einer BU-Versicherung außerdem darauf achten, dass auch während des Ausscheidens aus dem Berufsleben weiterhin Versicherungsschutz für Deine zuletzt ausgeübte Tätigkeit und Lebensstellung vereinbart ist. In einigen Policen kann in so einem Fall nämlich abstrakt verwiesen werden.

Bis zu 80% des Nettoeinkommens

So lautet eine allgemeine Empfehlung und auch viele Versicherungsgesellschaften versichern maximal bis zu diesen 80% des Nettoeinkommens. Auf den ersten Blick scheint diese Höhe in vielen Fällen auch auszureichen.

Höhe Berufsunfähigkeitsversicherung

Auf einer Seite, die damit wirbt Berufsunfähigkeitsversicherungen zu vergleichen, habe ich sogar folgende Empfehlung gefunden: nur 60 – 80% des Nettoeinkommens.

Allerdings solltest Du für Dich folgende Fragen beantworten:

Zum einen natürlich, ob Du von heute auf morgen einfach so von 20% weniger Einkommen leben kannst. Aus meiner Sicht ist die Einkommenskürzung von 1/5 nämlich sehr hoch.

Wenn Du diese Grundsatzfrage für Dich abklären konntest, kannst Du Dir weiter die Frage stellen, ob und wie Deine Berufsunfähigkeitsrente zu versteuern ist. Die Höhe des zu versteuernden Anteils hängt nämlich stark davon ab mit wie vielen Jahren Du berufsunfähig wirst. Je früher, desto höher ist der sogenannte Ertragsanteil. Dieser beschreibt die Höhe des zu versteuernden Anteils Deiner Rente.

Je nach Deiner persönlichen Situation kann es also passieren, dass Du Deine Rente versteuern musst und somit weniger behalten darfst.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass wir hier von eine privaten Berufsunfähigkeitsversicherung reden. Wenn Du den Vertrag über eine betriebliche Altersvorsorge oder im Rahmen einer Basis- / Rürup-Rente abgeschlossen hast, muss die Rente voll versteuert werden. Es bleibt dann definitiv wesentlich weniger übrig.

Wer zahlt Deine gesetzliche Rentenversicherung?

Wenn Du als Angestellter berufsunfähig wirst, zahlt Dein Arbeitgeber Dir auch kein Gehalt mehr. In der Folge fallen auch keine weiteren Beiträge für Deine gesetzliche Rentenversicherung an. Diese immerhin 18,6% (Stand 2018) von Deinem Bruttoeinkommen (bis zu 78.000,- Euro jährlichem Bruttoeinkommen in 2018) fehlen Dir somit.

In der Folge wird Deine gesetzliche Rente also geringer ausfallen als geplant.

Je länger Deine Berufsunfähigkeit dauert, desto deutlicher wirst Du es später bemerken: schon eine Berufsunfähigkeit von 10 Jahren führt zu einer Rentenminderung von rund 25%.

Für Dich kann es daher im Fall der Fälle sehr wichtig sein, dass Du in der Lage bist aus Deiner Berufsunfähigkeitsrente auch noch einmal eine zusätzliche Altersvorsorge aufzubauen.

Krankenversicherungsbeitrag berücksichtigen

Auch die Krankenversicherung spielt bei der Rentenermittlung eine Rolle, denn auch im Fall einer Berufsunfähigkeit musst Du natürlich krankenversichert sein.

Da dieses Thema sehr umfangreich ist und in den Bereich der Rechtsberatung übergehen kann, empfehle ich Dir im Fall der Fälle die Beratung durch einen Rentenberater.

Bei der Frage nach der für Dich optimalen Absicherungshöhe solltest Du diese überlegung jedoch schon einmal berücksichtigen und in die Rentenhöhe einpreisen.

Versicher Dich nicht „arm“

Wenn Du Dir einmal den aktuellen Armutsbericht für das Jahr 2018 ansiehst, stellst Du fest, dass Singles mit einem Nettoeinkommen von unter 781,- Euro im Monat als Arm gelten. Bei Paaren sind es mit 1.171,- Euro etwas weniger als das Doppelte.

Ergo ist es also sinnvoll und wichtig bei der Überlegung nach der passenden Höhe Deiner Berufsunfähigkeitsversicherung nach Abzug von möglichen Aufwendungen für Steuer, Rente und Krankenversicherung, niemals unter diese Armutsgrenze zu gelangen. Stehen Dir nämlich keine weiteren Einkünfte zu, wie zum Beispiel eine Erwerbsminderungsrente, musst Du von diesem Geld leben können. Kannst Du das nicht und wirst früher oder später auf Arbeitslosengeld II (Hartz 4) angewiesen sein, wird die Sozialhilfe mit Deiner BU-Rente verrechnet.

Dann hättest Du also Geld für eine Versicherung bezahlt, die Dir unterm Strich nichts bringt.

Besonderheiten bei Azubis, Schülern und Studenten

Wenn Du noch über kein eigenes oder nur ein sehr geringes Einkommen verfügst, weil Du Azubi, Schüler oder Student bist, dann liegt die „Versuchung“ nahe auch nur eine sehr geringe Rentenhöhe zu wählen.

Bedenke hierbei aber, dass eine Berufsunfähigkeit im Zweifelsfall auch dauerhaft sein kann und Du von diesem „Einkommen“ eine ganze Weile lang leben musst und Du Dir parallel auch noch eine Vorsorge für die „Ablösung“ zum 67. Lebensjahr finanzieren solltest.

Daher empfehle ich bei der Höhe der BU-Rente, dass Du Dich an dem möglichen Einkommen nach Deiner Ausbildung orientierst. Scheitern kann dies Vorhaben aber an den Versicherungsgesellschaften selbst. Nur wenige Anbieter bieten für Azubis, Schüler und Studenten eine Rentenhöhe von über 1.000,- Euro im Monat an. Da heißt es Augen auf und vergleichen.

Wenn Du bei der Wahl der Rentenhöhe und der Auswahl der für Dich passenden Berufsunfähigkeitsversicherung auf Nummer Sicher gehen möchtest, dann drück einfach den Button hier und lass Dich von mir beraten.

Ja, ich möchte mich jetzt beraten lassen!